Übersichtsplan

In der Langobardenwerkstatt Zethlingen wird die Kultur und Lebensweise der in der Altmark siedelnden Germanen während der Römischen Kaiserzeit nachvollziehbar dargestellt. Das Werkstattgelände ist mit mehreren historischen Hausrekonstruktionen, Holzunterständen mit Werkstattbereichen und kleinen Funktionsgebäuden ausgestattet.

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Der schematische Grundrißplan zeigt einen Überblick des Werkstattgeländes auf dem Mühlenberg mit Hausrekonstruktionen, Funktionsbereichen und Arbeitsbereichen.

  1. Eingang mit Kasse und Arbeitsräumen
  2. Toiletten
  3. Kultplatz. Abgegrenzter „heiliger“ Bereich. Authentischen Vorbildern aus Schleswig-Holstein und Thüringen nachempfundene Anlage mit Steinaltar und zwei großen hölzernen Idolen.
  4. Kupferschmiedehütte. Es handelt sich um einen Zweckbau in Fachwerkbauweise.
  5. Zweipfostenhütte, Schmiedehütte. Nachbau eines Ausgrabungsbefundes aus Wallstawe. Die ursprüngliche Funktion ist unbekannt. Die großen hölzernen Idole stellen germanische Fruchtbarkeitsgötter dar.
  6. Verhüttungsplatz mit funktionstüchtigen Rennöfen sowie Röst- und Schlackegruben. Der Verhüttungsplatz ist in der Regel nur an den Werkstatt-Tagen in Betrieb.
  7. Garten. Anbau aus germanischer Zeit bekannter Getreidesorten sowie von Hülsenfrüchten, Färbe- und Faserpflanzen.
  8. Grubenwohnhaus. Rekonstruktion eines Hausbefundes aus Wallstawe (Altmarkkreis Salzwedel). Das mit Reet (Schilf) gedeckte Haus diente möglicherweise zu Wohnzwecken. Darin befindet sich die Lederwerkstatt.
  9. Holzkastenbrunnen. Nachbau eines datierten Grabungsbefundes aus Klötze.
  10. Webhaus. Rekonstruktion eines Grubenhauses aus der Zethlinger Siedlung. Das Haus ist mit Reet gedeckt. Darin befinden sich ein Gewichtswebstuhl, eine Kochstelle sowie ein Bett.
  11. Hochspeicher. Auf Pfosten gestellter Speicher zur trockenen und relativ sicheren Lagerung von wichtigen Lebensmitteln und Vorräten.
  12. Ausgrabungsplatz, Scherbengarten
  13. Töpferwerkstatt
  14. Bogenschussbahn, Steinstoßanlage. Hier können die Fertigkeiten mit Pfeil und Bogen und im Steinstoßen ausprobiert werden.
  15. Wirtschaftshof. Arbeitsbereich für Mitarbeiter der Werkstatt.
  16. Ausstellungshaus. Dem Zethlinger Ausgrabungsbefund (siehe 10) nachempfundener Zweckbau mit Holzschindeldeckung. Darin befindet sich die Dauerausstellung „Zethlingen und die Langobarden“.
  17. Unterstand in Blockbauweise. Hier kann das Brettchenweben erlernt werden.
  18. Holzstall
  19. Schleppdach. Darunter befinden sich zwei funktionstüchtige Lehmbacköfen, der Kochplatz, die Färbestelle, der Töpferofen, die Holzwerkstatt sowie Tische und Bänke. Unter dem Schleppdach findet man auch die "Langobardenkantine".
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