Sonderausstellungen

Jährlich werden mehrere Sonderausstellungen in unterschiedlichem Umfang aus den Bereichen Kunst und Kulturgeschichte gezeigt. So erhalten die jeweiligen Inhaber des Künstler-Landesstipendiums die Möglichkeit, Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren. In einer weiteren Ausstellungsreihe werden regionale Künstlergruppen vorgestellt. Zum Tag des offenen Denkmals sind Kabinettausstellung mit historischen Abbildungen zu sehen. Die jeweiligen Jahreshaupausstellungen widmen sich unterschiedlichen Schwerpunkten der Regionalgeschichte.

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StipendiatenART "Salz und Glas"

Die Serie "Salz und Glas" ist während des Winterlockdown 2021 in Salzwedel entstanden. In den Zeichnungen werden Szenen der Stadt abstrahiert und durch ein Verfahren, bei dem sich dünne Farbschichten überlagern und mit dichteren Farbflächen kontrastieren, neu interpretiert. Die Bilder zeigen oft städtische Elemente wie Zäune, Ziegelmauern und Türen; Elemente, die Grenzen setzen und Einfriedungen schaffen.

Gefördert durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

 



 

Von der General-Karte zum Pharus-Plan

Noch heute widerspiegelt sich der mittelalterliche Grundriss der Stadt Salzwedel im modernen Straßenverlauf.

Zeichnerische Abbildungen des historischen Grundrisses gibt es jedoch erst aus dem 18. Jahrhundert.

Der früheste bekannte Stadtplan entstand bei Vermessungsarbeiten der Stadtflur in den Jahren von 1722-1725. Der Feldmesser Haestsko fertigte dabei ein mehrteiliges Kartenwerk an. Im Rahmen der allgemeinen Landesvermessung wurden danach auch immer wieder Teile der Stadtfluren vermessen. Diese Kartenunterlagen waren Handzeichnungen und wurden oft für die Ablage und Nutzung an mehreren Orten kopiert. Sie sind in der Regel in den großen Archiven zu finden.

Gedruckte Stadtpläne sind erst aus dem 19. Jahrhundert bekannt. Hier ist zuerst eine Flurkarte vom Anfang des 19. Jahrhunderts zu verzeichnen. Danach folgen weitere detailliertere Stadtpläne. Nach 1900 wurden  Stadtpläne auch den Adressbüchern beigegeben. Im 20. Jahrhundert entstanden sowohl für touristische Nutzungen aber auch für Verwaltungsaufnahmen unterschiedliche Kartenvarianten, die auch von überregionalen Verlagen herausgegeben wurden. Nach 1990 wurde eine größere Anzahl von Stadtplänen als Werbematerial veröffentlicht, die durch Anzeigen am Kartenrand finanziert waren. Für die touristische Nutzung gab es seitdem auch neuere Stadtführer mit Routenvorschlägen als Informationsmaterial.  

 

"Altmark, Wendland, Heide" Albert Wande (1862-1936) - Fotografische Wanderungen

Insgesamt gehören ca. 2.500 Negative zum Nachlass. Der überwiegende Teil davon sind Glasnegative, die in einem noch von Albert Wande in Auftrag gegebenen Archivschrank aufbewahrt werden. Albert Wande arbeitete sehr sorgfältig. Er vermerkte auf jeder Negativhülle Titel, Datum, Uhrzeit und auch technische Angaben zur Aufnahme. So lassen sich die abgebildeten Motive nach Entstehungsort und Entstehungszeit genau bestimmen.
Von den 2.500 Negativen zeigen ca. 750 Salzwedeler Motive. Daneben sind eine Reihe von Landschafts- und Ortsaufnahmen aus umliegenden altmärkischen Dörfern bzw. Wegen und Feldfluren erhalten. Eine weitere Gruppe von Aufnahmen zeigt Dörfer des angrenzenden Hannoverschen Wendlands bzw. der Lüneburger Heide. Darüber hinaus hat Albert Wande auch Impressionen von Reisen mitgebracht. Zu seinen Reisezielen gehörten der Harz und Thüringen. Ebenso sind aus Prag und dem Riesengebirge Aufnahmen erhalten. In der Sammlung von Fotografien ist auch eine Anzahl von Porträts aus dem Familienumfeld, manche davon im heimischen Garten, enthalten.


 

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