Hinweise für Besucher

Um unser Museumsdorf für alle Gäste attraktiv zu erhalten und den Museumsbesuch zu einem schönen Erlebnis werden zu lassen, bitten wir Sie, Folgendes zu beachten.

  • Unser Gelände versucht, eine historische Dorfsituation nachzuempfinden, und ist daher manchmal etwas unwegsam. Auch unsere Häuser haben „Ecken und Kanten“. Seien Sie daher bitte besonders achtsam.
  • Bitte verhalten Sie sich auf dem Gelände und in den Häusern stets so, dass die Museumsobjekte nicht beschädigt werden und berühren Sie die ausgestellten Gegenstände nicht.
  • Bitte bleiben sie auf den vorhandenen Wegen und betreten Sie Beete und Felder nicht. Vorsicht: In unseren Gärten wachsen auch giftige Pflanzen.
  • Abfälle entsorgen Sie bitte in den auf dem Gelände verteilten Behältnissen.
  • Hunde dürfen das Freilichtmuseum gerne besuchen, müssen jedoch an der Leine geführt werden. Bitte achten Sie darauf, dass anfallender Hundekot umgehend von Ihnen entsorgt wird!
  • Das Rauchen ist im Freilichtmuseum Diesdorf nur auf der Terrasse des Museumscafés sowie auf dem Vierseitenhof erlaubt. Bitte benutzen Sie die dort bereitgestellten Aschenbecher. In den Museumsgebäuden besteht Rauchverbot!
  • Foto- und Filmaufnahmen zu privaten Zwecken sind gestattet. Verzichten Sie in den Häusern jedoch bitte auf Blitzlicht.

Vielen Dank und einen schönen Aufenthalt im Freilichtmuseum Diesdorf!

Ihr Museumsteam

Museumscafé

Das Museumscafé im Dorfkrug bietet eine große Auswahl kalter und warmer Speisen, Kaffee- und Teespezialitäten sowie hausgebackener Kuchen und Torten. Ob bei schönem Wetter auf der großen Terrasse oder im gemütlichen Gastraum – hier lässt es sich entspannt genießen.

Das stilvoll eingerichtete Café bietet bis zu 60 Gästen Platz, nach Bedarf kann auch der Nebenraum („blauer Salon“) genutzt werden – ideal also für Gruppen und Busreisende.

Auch für Familienfeiern, Hochzeiten oder Geburtstage bietet der Dorfkrug Platz. Gerne vereinbart das Team des Museumscafés mit Ihnen ein individuelles Angebot

Diesdorf und der Hansjochenwinkel

Der über 900 Jahre alte Flecken Diesdorf in der Altmark ist der Hauptort des nordwestlichen Randgebiets der Altmark an der Grenze zu Niedersachsen, das aufgrund seiner kulturellen und sprachlichen Eigenheiten seit dem 19. Jahrhundert als „Hansjochenwinkel“ bekannt wurde.

Die von sanften Hügeln, dunklen Wäldern und sandigen Feldern geprägte Endmoränenlandschaft wurde bereits in der Jungsteinzeit erstmals besiedelt, wovon zahlreiche Großsteingräber zeugen.

Im Jahre 1112 erstmals erwähnt, erlangte Diesdorf größere Bedeutung durch das 1161 gegründete Kloster der Augustiner-Chorherren, das nach der Reformation als adliges Frauenstift bis 1810 fortbestand. Die romanische Klosterkirche St. Maria und Crucis ist heute Pfarrkirche des Ortes und kann besichtigt werden. Führungsanfragen nimmt das ev. Pfarramt entgegen (039002/327, kirche-diesdorf@t-online.de). In der „Alten Darre“, einst Bau- und Backhaus des Klosters, sind seit einigen Jahren ein Heimatmuseum und eine Mehrzweckhalle untergebracht. Sehenswerte Kirchen befinden sich auch in den umliegenden Dörfern Dankensen, Dülseberg, Waddekath und Abbendorf.

Im 19. Jahrhundert ließen sich Handwerker und Gewerbetreibende in Diesdorf nieder, das so von einem Klosterdorf zu einem regional bedeutsamen Marktort wurde. Die historischen Gebäude des Ortskerns zeugen von dieser herausgehobenen Stellung.

Bis 1989/90 lagen die Dörfer um Diesdorf in unmittelbarer Nachbarschaft des Eisernen Vorhanges. Reste ehemaliger Grenzanlagen zeugen in einigen Orten noch von dieser dunklen Epoche der Geschichte. Als „Grünes Band“ bietet der ehemalige Todesstreifen heute Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen.

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