Transnationales LEADER-Kooperationsprojekt 2017-2019

Projektpartner:

Regionalentwicklungsverein (REV) Donau NÖ-Mitte (als Leadpartner)

Altmarkkreis Salzwedel (mit Freilichtmuseum Diesdorf)

Verbandsgemeinde Obere Aller

Hochschule Anhalt/Bernburg


Ökologische Gestaltung und Pflege von öffentlichen Grünräumen

Für das transnationale Gesamtprojekt „Ökologische Gestaltung und Pflege von öffentlichen Grünräumen“ haben sich die Kooperationspartner in Österreich – Regionalentwicklungsverein (REV) Donau NÖ-Mitte als Leadpartner – und in Sachsen-Anhalt – Altmarkkreis Salzwedel (mit Freilichtmuseum Diesdorf), VG Obere Aller und Hochschule Anhalt/Bernburg – zum Ziel gesteckt, ihre Gärten und Grünräume ökologisch nachhaltig und zukunftsorientiert zu entwickeln, um sie für Bewohner wie Besucher attraktiv zu gestalten, zur Erhöhung der Artenvielfalt und zum Boden-, Wasser- und Klimaschutz beizutragen. Hauptanliegen des niederösterreichischen Leadpartners ist, die Leader-Region Donau NÖ-Mitte, ausgehend von der Gartenstadt Tulln, als erste ökologische Garten- und Grünraumregion zu etablieren. Die deutschen Partner bringen sich mit konzeptioneller, bildungsbezogener und öffentlichkeitswirksamer Arbeit in das gemeinsame Projekt ein. Dazu gehören:

·    die Entwicklung von Konzepten zu botanischen Schau- und Lehrgärten für das Freilichtmuseum Diesdorf und Die Garten Tulln,

·    die Entwicklung kommunaler Grünflächenkatastern und Pflegestufenpläne für die Verbgm. Obere Aller und die Leader-Region Donau NÖ-Mitte sowie zugehörigem Schulungskonzept für Gemeindemitarbeiter (Pilotgemeinden, Schulungen durch die Hochschule Anhalt im Rahmen des Weiterbildungsprogramms)

·    die Entwicklung ökopädagogischer Programme für Kinder und Jugendliche für alle beteiligten Partner sowie

·    die Entwicklung eines Weiterbildungsangebotes "Ökologisches Garten- und Grünflächenmanagement für Fach- und Führungskräfte“ durch die Hochschule Anhalt/Bernburg in wissenschaftlichem Austausch mit der Natur im Garten Akademie in Tulln und der Donau-Universität Krems (beide NÖ).

Über das Weiterbildungsangebot der Hochschule ergeben sich Synergien mit den zuvor genannten Bausteinen. Insbesondere bei der Entwicklung von Grünflächenkatastern und Pflegestufenplänen und deren Erprobung in Pilot-Gemeinden beider Länder sowie bei der Vermittlung wissenschaftlicher Arbeitsmethoden, bspw. bei der Pflanzensuche/-auswahl für botanische Gärten. In Praxisseminaren können SchülerInnen und  StudentInnen Untersuchungen in den Gemeinden durchführen und wissenschaftlich analysieren und dokumentieren.

Bei Fachexkursionen, Workshops und dem Kursangebot der Hochschule Anhalt (Sommerschule) sollen die Kooperationspartner und lokalen Akteure für die naturpädagogische Arbeit und in der ökologischen Grünraumgestaltung und -pflege geschult werden. Dazu und zum Thema Botanik und deren ökopädagogischen Vermittlung wird mit den Partnern ein intensiver konzeptioneller Austausch und Wissenstransfer stattfinden. Durch Öffentlichkeitsarbeit sowohl in den jeweils regionalen Medien als auch bei gemeinsamen Veranstaltungen (Symposien, Vorträge, Medienkooperation) und bei der Projektdokumentation (gemeinsame Broschüre) soll auf die Gärten und Grünräume der Kooperationspartner aufmerksam gemacht und die Bewohner und Kommunen für die ökologische Gestaltung und Pflege ihrer Grünräume sensibilisiert werden.


Teilprojekt DIE GARTEN TULLN - Freilichtmuseum Diesdorf

Botanischer Garten _neu gedacht!

Projektpartner:   

REV Donau NÖ-Mitte in Kooperation mit die GARTEN TULLN und Natur im Garten -

Altmarkkreis Salzwedel mit dem Freilichtmuseum Diesdorf

Im Freilichtmuseum Diesdorf soll das Kulturpflanzenrepertoire von Bauerngärten des 18. und 19. Jh. und alte landwirtschaftliche Bewirtschaftungsformen, u.a. im Obst- oder Hopfenanbau, im regionalgeschichtlichen Kontext aufgezeigt werden. Auf österreichischer Seite soll auf DIE GARTEN TULLN ebenfalls ein botanischer Schaugarten entwickelt werden, der sich auf besondere Lebens- und Pflanzengemeinschaften in der Region konzentrieren und somit die 65 Schaugärten thematisch ergänzen und bereichern soll. Hierzu soll eine Studie zur geeigneten räumlichen und historischen Präsentation (Botanischer Garten _neu gedacht!) gemeinsam für beide Standorte erarbeitet werden. Abgerundet wird das Projekt durch die Entwicklung von ökopädagogischen Programmen für Kinder und Jugendliche, Öffentlichkeitsarbeit (Broschüren, Flyer) und durch den transnationalen Austausch im Rahmen von Exkursionen und Veranstaltungen. Der Baustein „Botanischer Garten _neu gedacht!“ ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtprojekts, da hier „im Kleinen“ mit Unterstützung wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung „Ökologischer Gestaltung und Pflege von öffentlichen Grünräumen“ geschaffen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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