7. Oktober 2022 Ausstellungseröffnung „Altmark, Wendland, Heide – Albert Wande (1862-1936) – Fotografische Wanderungen“, 17 Uhr

Im Danneil-Museum befindet sich seit einiger Zeit der fotografische Nachlass des Salzwedeler Brennereibesitzers Albert Wande (1862-1936). Albert Wande entstammte einer angesehen Brauer- und Branntweinbrennerfamilie in Salzwedel. Er war ein leidenschaftlicher Fotograf, der seine durch den Familienbetrieb abgesicherte ökonomische Stellung nutzte, um seiner Passion, der Fotografie, nachzugehen.

Insgesamt gehören ca. 2.500 Negative zum Nachlass. Der überwiegende Teil davon sind Glasnegative, die in einem noch von Albert Wande in Auftrag gegebenen Archivschrank aufbewahrt werden. Albert Wande arbeitete sehr sorgfältig. Er vermerkte auf jeder Negativhülle Titel, Datum, Uhrzeit und auch technische Angaben zur Aufnahme. So lassen sich die abgebildeten Motive nach Entstehungsort und Entstehungszeit genau bestimmen.

Von den 2.500 Negativen zeigen ca. 750 Salzwedeler Motive. Daneben sind eine Reihe von Landschafts- und Ortsaufnahmen aus umliegenden altmärkischen Dörfern bzw. Wegen und Feldfluren erhalten. Eine weitere Gruppe von Aufnahmen zeigt Dörfer des angrenzenden Hannoverschen Wendlands bzw. der Lüneburger Heide. Darüber hinaus hat Albert Wande auch Impressionen von Reisen mitgebracht. Zu seinen Reisezielen gehörten der Harz und Thüringen. Ebenso sind aus Prag und dem Riesengebirge Aufnahmen erhalten. In der Sammlung von Fotografien ist auch eine Anzahl von Porträts aus dem Familienumfeld, manche davon im heimischen Garten, enthalten.

 

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